Leichtes Wachstum auf hohem Niveau

Über 53 Millionen Kubikmeter Transportbeton in 2019

Im Jahr 2019 haben die rund 535 Transportbetonunternehmen in ihren 1.880 stationären und mobilen Transportbetonanlagen insgesamt 53,15 Mio. m³ Transportbeton produziert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 0,9 %. Das stärkste Wachstum wurde in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Hessen erzielt. Rückgänge hat es hingegen in Schleswig-Holstein und Hamburg gegeben. Der Umsatz des Transportbetongewerbes hat sich im zurückliegenden Jahr um 7,4 % auf 4,12 Mrd. Euro erhöht. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,4 % je verkauften Kubikmeter Transportbeton. Die Bezugskosten für Bindemittel haben sich im gleichen Zeitraum um 4,2 %, für Gesteinskörnungen um 4,0 % und für Personalkosten um 3,1 % erhöht. Ein Rückgang war bei den Kosten für Dieselkraftstoff zu verzeichnen, welcher in 2019 um 1,5 % und seitdem bis Juli 2020 sogar um weitere 11,0 % nachließ.

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie
Nicht zuletzt aufgrund des hohen Auftragsbestandes, der Ende 2019 einen neuen Rekordwert in Höhe von 52 Mrd. Euro erreichte, ist die Bauindustrie bisher vergleichsweise wenig von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. „Allerdings wird sich die Pandemie mittelfristig wohl auch auf die bislang noch stabile Bauwirtschaft auswirken“, sagt Thomas Hoffmann, Geschäftsführer Wirtschaft des Bundesverbandes Transportbeton. „Zwar ist davon auszugehen, dass die öffentlichen Bauinvestitionen dank umfassender Konjunkturpakete steigen werden. Auch im Wohnungsbau werden keine signifikanten Rückgänge erwartet. Dennoch ist unsicher, ob der möglicherweise massive Einbruch des Wirtschaftsbaus dadurch kompensiert werden kann. Zumindest im laufenden Jahr erwarten wir dank des hohen Auftragsbestandes aber noch keinen Rückgang der Bautätigkeit und der daraus resultierenden Transportbetonproduktion.“ In 2021 hingegen könnte sich, so Hoffmann, der Transportbetonabsatz aufgrund der voraussichtlich rückläufigen Nachfrage im Wirtschaftsbau um einen mittleren einstelligen Prozentsatz reduzieren.

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