European Ready Mixed Concreted Organization (ERMCO)

Der Europäische Transportbetonverband ERMCO (European Ready Mixed Concrete Organization) ist der Zusammenschluss der nationalen Transportbetonverbände Europas. Neben den 22 ordentlichen Mitgliedsverbänden aus der Europäischen Union (EU), der Europäischen Freihandelszone (EFTA) und Israel, Norwegen, Schweiz und der Türkei gehören dem Verband zusätzlich fünf assoziierte Mitglieder (Indien, USA, Südamerika, Japan und Neuseeland) sowie ein korrespondierendes Mitglied (Russland) an. Die breite, internationale und über Europa hinausgehende Unterstützung unserer EU-Vertretung gewährleistet die Wahrnehmung und Wertschätzung der Interessen der Transportbetonindustrie bei europäischen Normungs- und Gesetzgebungsverfahren. Über seinen Verbandspräsidenten Herrn Dr. Erwin Kern ist der BTB zusätzlich auch im engeren Vorstand von ERMCO vertreten.

Weitere Informationen zur Arbeit und Organisationsstruktur von ERMCO erhalten Sie auf der englischsprachigen Webseite des Verbandes.

Vertreter/Innen des BTB in den Gremien von ERMCO

Vorstand Dr. Erwin Kern (Engerer Vorstand), Michael Weber (Stlv.)
EcoTech Dr. Olaf Aßbrock, Ingo Lothmann
TG Faserbeton Wolfgang Hemrich
TG Herstellung und Transport Karsten Audehm
TG Konformitätsbewertung Dr. Olaf Aßbrock
TG Umweltproduktdeklaration Ceyda Sülün

Über die ständige Vertretung in den Gremien hinaus wirkt der BTB stets auch bei aktuellen Arbeitsschwerpunkten wie bei der politischen Interessenvertretung und relevanten Normierungsverfahren mit.


Aktuelle Arbeitsschwerpunkte von ERMCO

Lenkzeitenregelung bei Fahrmischern

Mit Unterstützung des BTB setzt sich ERMCO für eine Berücksichtigung der speziellen Arbeitsabläufe des Fahrmischerfahrer bei den europäischen Lenkzeiten- und Pausenregelungen ein. Eine von ERMCO in Auftrag gegebene Studie bescheinigt den Arbeitsabläufen des Fahrmischerfahrers eine durchschnittliche Pausenzeit von 24,5%; von dieser entspricht jedoch nur 8,9% den derzeitigen gesetzlichen Anforderungen. Zusätzliche Unterbrechungen des Arbeitsablaufes sind aufgrund der leichten Verderblichkeit des Bauproduktes Transportbeton jedoch nicht möglich, sodass hier eine adäquate Ausnahmeregelung erforderlich ist.

EU-Verordnung 96/53 „Gewichte von Straßenfahrzeugen“

Zusammen mit dem BTB und anderen europäischen Transportbetonverbänden setzt sich ERMCO für eine maßvolle Anhebung der zulässigen Gesamtgewichte von vierachsigen Straßenfahrzeugen von 32 auf 35 Tonnen ein. Allein in der europäischen Transportbetonindustrie ließen sich dank dieser Gewichtsanpassung 149 Millionen Kilometer Fahrleistung im Jahr vermeiden. Dies entspricht einer Verringerung der CO2-Emissionen um 150.000 Tonnen sowie einer Einsparung von 51 Millionen Liter Diesel jährlich. Negative Auswirkungen auf die Straße blieben dabei gering, da sich die Initiative nicht auf die maximale Last pro Achse auswirken würde.

ESD-Komitee

Die Schwerpunkte des ERMCO „Strategy and Development Committee“ (ESD) sind derzeit die „Positionierung zum Thema Nachhaltigkeit in der Außendarstellung der Transportbetonindustrie“, der „Kontakt zur EU-Kommission“ sowie „Marketing und Öffentlichkeitsarbeit“. Dies beinhaltet auch eine Datensammlung zum Thema Arbeitssicherheit (Anzahl von Krankheiten und Unfällen).

EcoTech-Komitee

Die Arbeitsschwerpunkte des EcoTech-Komitees sind derzeit die Umweltproduktdeklaration Beton, die Revision der europäischen Betonnorm EN 206-1, die Normung Gesteinskörnung, die Ausarbeitung eines Leitfadens zur Revision EN 206-1, die Überarbeitung der Prüfnorm zur Bestimmung der „Druckfestigkeit am Bauwerk“ sowie die Bewertung von Systemen wie „beton bewust“.

FireSafetyFirst-Kampagne

Zusammen mit zehn weiteren Organisationen unterstützt ERMCO die europäische "FireSafetyFirst"-Kampagne (zu Deutsch: Brandschutz zuerst). Ziel der Initiative ist, die Mitglieder des Europäischen Parlamentes zu dem Versprechen zu bewegen, sich in der kommenden Legislaturperiode (2014 - 2019) für eine Verbesserung des Brandschutzes in Europa einzusetzen (sog. "Pledge Campaign", zu deutsch "Versprechenskampagne"). Jedes Jahr werden in Europa etwa 70.000 Menschen durch Feuer verletzt, der dabei entstehende Schaden beläuft sich auf 126 Mrd. Euro jährlich.

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Telefon: 030-2 59 22 92-0
Telefax: 030-2 59 22 92-39
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