Aktion Abbiegeassistent

Fußgänger und Radfahrer werden täglich im Straßenverkehr von abbiegenden Lkw gefährdet. Viel zu oft kommt es dabei zu schrecklichen Unfällen. Abbiegeassistenten könnten die Zahl der tödlichen Unfälle deutlich reduzieren. Das ist eine einfache technische Lösung, die Leben rettet.

Bundesminister Andreas Scheuer hat deshalb im Juli 2018 die "Aktion Abbiegeassistent" ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Einführung von Abbiegeassistenzsystemen noch vor Einführung einer verbindlichen europäischen Lösung national zu beschleunigen. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Unternehmen und Verbänden ist der Bundesverband Transportbeton offizieller Unterstützer der "Aktion Abbiegeassistent" und empfiehlt seinen Mitgliedern die Ausrüstung von Fahrmischern mit entsprechenden Systemen.

Weitere Informationen zur "Aktion Abbiegeassistent" mit Hinweisen zur Fördermöglichkeit der Aus- und Nachrüstung von Lkw mit Abbiegeassistenzsystemen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).


Leitfaden "Abbiege- und Assistenzsysteme"

Rechtsabbiegen mit einem LKW oder einem anderen schweren Nutzfahrzeug ist ein gefährlicher Vorgang. Trotz umfangreicher Ausrüstung mit Spiegeln bleibt auf der rechten Seite ein toter Winkel. In genau in diesen Bereich fahren oft Radfahrende, die geradeaus fahren wollen und dabei unter den abbiegenden LKW geraten. Inzwischen gibt es elektronische Abbiegeassistenzsysteme, die wirksam, zugelassen und am Markt erhältlich sind.

Gemeinsam mit dem „VISION ZERO“-Partner „Netzwerk Baumaschinen“ hat die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) dazu einen Leitfaden für Abbiege- und Assistenzsysteme erarbeitet. In diesem wird aufgezeigt, wie der Einsatz von Assistenzsystemen Unfälle verhindern kann und welche Möglichkeiten es zur Nachrüstung gibt. Weitere Informationen zu dem Leitfaden finden Sie auf der Webseite der Initiative "Netzwerk Baumaschinen". Alternativ ist der Direktdownload (PDF) über diesen Link möglich.

Neben der Initiative "Netzwerk Baumschinen" sowie weiteren Unternehmen und Verbänden ist auch der Bundesverband Transportbeton offizieller Kooperationspartner der "VISION ZERO"-Strategie. Darunter versteht sich die Vision einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen. Höchste Priorität hat dabei die Vermeidung tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Weitere Informationen zu "VISION ZERO" erhalten Sie hier.

Kontakt

Bundesverband der Deutschen
Transportbetonindustrie e.V. (BTB)


Kochstraße 6-7
10969 Berlin
Telefon: 030-2 59 22 92-0
Telefax: 030-2 59 22 92-39
E-Mail: infono spam@transportbeton.org

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